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Titel:
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Essstörunge - Ein Problem der heutigen Jugend
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Druckversion |
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Autor: |
sternchen |
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Note:
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1
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Klasse:
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10
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Arbeit:
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Essstörung- Ein Problem der heutigen Jugend
EINLEITUNG
Warum ist das Thema für mich und die Gesellschaft wichtig?
Ich interessiere mich für das Thema, weil ich eine Freundin habe, die sehr darunter gelitten hat.
Sie hatte Bulimie und es war eine schreckliche Zeit für sie und mich,
deswegen befasse ich mich mit diesem Thema um zu verstehen, wieso diese Krankheit ausbrechen kann und wie man sie wieder heilen kann.
Meine Freundin hatte eine Essstörung.
Man bekam immer weniger von ihr mit, und sie hat sich immer mehr und mehr von der Außenwelt zurückgezogen. Sie war nicht mehr der Mensch, der sie vorher war und war mit sich selbst nur noch unzufrieden.
Es war eine sehr schreckliche zeit…, natürlich auch für mich!
Als ich sie dann im Krankenhaus, das extra für solche Fälle ausgebildet ist, besuchen durfte, habe ich einen Einblick bekommen, wie schrecklich es dort ist.
Man ist ja nicht nur von Kindern und Jugendlichen umgeben, die Probleme mit dem Essen haben, sondern auch mit denen, die sich umbringen wollen und mit dem eigenen Leben nicht mehr zu Recht kommen!
Ich wünsche diese Krankheit(Essstörung) niemanden!
Aber nicht nur für die Betroffenen, die an der Krankheit leiden und deren Eltern, spielt diese Krankheit eine schreckliche rolle.
Man muss auch bedenken, das die Therapie und der Aufenthalt für die Essgestörten Kinder von irgendwoher bezahlt werden muss…
Wir alle zahlen Steuern und auch Krankenkassenbeiträge.
Was meinen sie in welche Einrichtungen und so weiter dieses investiert wird?
Genau…ein Teil zum Beispiel in so eine
Einrichtung!
Alles hängt irgendwie miteinander zusammen! Aber wieso kommt man überhaupt zu dieser schrecklichen Krankheit?
Wieso?
Das habe ich mich immer wieder gefragt…
Was sind die Ursachen dafür und wie kann man diese Krankheit bekämpfen?
Dies möchte ich hier klar machen und erklären…
Hauptteil
Was versteht man unter ,Essstörung’?
Essstörung ist zunächst eine Krankheit, bei der man das Essen nicht mehr kontrollieren kann.
Man nimmt das Hungergefühl gar nicht mehr richtig wahr.
Es ist eine Krankheit, mit der manche Jugendliche sehr stark zu kämpfen haben.
Eine Essstörung fängt von Innen an…
Das Äußerliche kommt bei einer Essstörung erst später.
Bevor man überhaupt vom Äußerlichen her sieht, das ein Mensch an einer Essstörung leidet, fängt dieses im Kopf schon lange vorher an.
Die Krankheit ist ein Problem der Psyche, welches kein Mensch kontrollieren kann.
,,Jeder Mensch hat in der Psyche seine Schwächen’’
, doch manche Menschen kommen damit besser klar, als andere.
Es muss nicht unbedingt sein, das man es am Essen auslässt, wenn man mit sich selbst nicht zufrieden ist.
Es kann auch zu anderen Lebensbedrohlichen Dingen führen.
Der Mensch hat sich dann selbst einfach nicht mehr unter Kontrolle und macht einfach Etwas, ohne darüber nachzudenken.
Bei der Magersucht gibt es viele verschiedene Dinge, die der Auslöser für die Krankheit sein können.
Es können zum Beispiel Psychische Belastungen sein, die mit der Veränderung des Körpers in der Pubertät zusammen hängen.
Aber auch der Schlankheitswahn macht manchen Menschen zu schaffen, und kann auch zu einer Magersucht führen, weil sie sich immer wieder mit den dünnen Modeln vergleichen, die manchmal auch nicht so dünn sind, wie sie im Fernsehen aussehen.
Die Betroffenen finden sich dick, obwohl sie schon Untergewicht haben, und wollen deswegen immer noch mehr Gewicht verlieren.
Bei der Bulimie ist es identisch.
Die Bulimie charakterisiert außerdem noch, dass man teilweise auch depressiv werden kann und sich Selbstvorwürfe macht.
Welche Essstörungen gibt es?
Es gibt drei verschiedene Arten von Essstörungen.
Die eine ist die Magersucht, die auch, Anorexia nervosa’ genannt wird.
Diese Essstörung kennzeichnet sich damit aus, dass man sehr schnell an Gewicht verliert, weil man fast keine Nahrung mehr zu sich nimmt.
Meistens haben dies Mädchen, in der Pubertät.
Die zweite Essstörung ist die Bulimie, die auch, Ess-Brech-Sucht’ genannt wird.
Die Bulimie kennzeichnet sich dadurch aus, dass der betroffene Patient sehr oft Heißhungerattacken bekommt und danach alles wieder durch Selbstausgelöstem Brechen heraus bricht.
Außerdem nehmen die Leute die an Bulimie leiden oft Medikamente zu sich, um eine Gewichtszunahme zu verhindern.
Der Gegensatz zur Magersucht ist, dass die Patienten am Anfang normalgewichtig sind, und erst nach mehreren Wochen anfangen abzunehmen.
(Dann gibt es noch die Fettsucht, die ich aber nur nebenbei erwähnen möchte, da mein Hauptthema Bulimie und Magersucht ist.
Die Fettsucht ist eine Krankheit, die die Lebensqualität sehr einschränkt und zu schweren gesundheitlichen Schäden führen kann.
Die Fettsucht ist genau das Gegenteil der Magersucht…
Die Menschen, die an Fettsucht leiden, können vom essen nicht mehr genug bekommen.
Diese Leute essen nur noch in sich rein und werden immer dicker und dicker.)
Was sind die Ursachen einer Essstörung?
Die meisten Ursachen liegen in dem eigenen Körper und Geist.
Man kann sagen ,,Die Seele frisst regelrecht den Körper auf’’.
Die meisten wollen, dass Freunde, Familie und die restliche Umgebung sieht, wie schlecht es einem innerlich geht.
Das kommt dadurch, dass viele Menschen nicht über Schmerz und Traurigkeit offen reden können.
Sie erhoffen sich Liebe und Anerkennung zu bekommen.
Doch wenn sie dieses bekommen, nehmen sie dies oft gar nicht mehr richtig wahr, und denken dass sie keiner mehr leiden kann.
Dadurch fangen sie an, sich selbst Vorwürfe zu machen und suchen die Fehler bei sich selbst, obwohl es in Wirklichkeit gar keine gibt.
Ich habe in einem Artikel gelesen, dass ein Mädchen sehr gut in der Schule war, doch leider nicht offen über ihre Probleme, Schmerzen und Gedanken reden konnte, was normalerweise sehr wichtig ist.
Sie hat Studiert und hatte ein Einser-Diplom, fing damit auch in New York ein Auslandsstipendium an, und später arbeitete sie in einem renommierten Architekturbüro.
Ihre Leistungen konnte sie kaum steigern, trotzdem wollte sie weiter und weiter abnehmen, obwohl sie vorher schon sehr viel an Gewicht verloren hat.
Sie reduzierte ihr Gewicht so sehr, bis sie völlig ausgezehrt wirkte.
Damit bestätigt sich auch wieder, dass nicht nur gute Noten oder ein guter Beruf einen Menschen glücklich machen kann. Was noch viel wichtiger ist, dass man Liebe und Anerkennung bei den Freunden und Familie gewinnt!
Eine andere Ursache kann aber auch ein mit der Familie zusammenhängendes Problem sein.
Wenn es dort ständig nur Probleme gibt und man nicht richtig mit den Eltern darüber reden kann, bekommt man mit der Zeit Minderwertigkeitskomplexe und denkt, dass die Eltern ein gar nicht mehr haben möchten.
In so einer Situation wird dann oft nach etwas gesucht, wie z.B. Magersucht oder Bulimie.
Dadurch wollen die Kinder/Jugendliche Aufmerksamkeit von den Eltern gewinnen.
Was sind die Folgen von Essstörungen?
Die schlimmste Folge einer Essstörung ist der Tod!
Wenn einem Patienten / einer Patientin nicht so schnell wie möglich geholfen wird, kann sie irgendwann zusammenbrechen und nicht wieder aufstehen.
Der Körper hat einfach keine Kraft mehr um Dinge zu tun, die zum Alltäglichen gehören.
Wenn der Körper nicht genug Nahrung bekommt, und vor allem, wichtige Nahrungsstoffe wie Vitamine und ähnliches, klappt der Mensch irgendwann zusammen.
Wenn man unter einer Essstörung leidet, muss einem schnell geholfen werden, denn umso länger man mit einer Heilung der Krankheit wartet, desto schwieriger wird es dort wieder heraus zukommen.
Manche Menschen stecken schon so tief in der Krankheit drin, dass alle Heilungsmethoden erfolglos sind.
Diesen Menschen ist dann leider nicht mehr zu helfen.
Z.B. Kalium ist sehr wichtig für den Körper.
Wenn der Körper nicht mehr genügend Kalium zu sich nimmt, kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen, und wie oben schon beschrieben, sogar zum Tod führen.
Äußerlich kann man sehen das die Menschen, die an einer Essstörung leiden, auch brüchige Haare haben und trockene Haut.
Dieses kommt durch die Hormone.
Wenn der Körper nicht mehr genug Nahrung zu sich nimmt, schaltet er ab auf Sparflamme.
Er funktioniert dann z.B. wie in einem Krieg.
Er stellt sich um. Stoffwechsel, Puls, Blutdruck und Körpertemperatur fallen ab.
Dadurch kommt es, dass diese Menschen sehr schnell und häufig frieren.
Meistens sind auch die Hände und Füße bläulich gefärbt, da sie an Durchblutungsstörungen leiden.
Das zwanghafte Erbrechen bei der Bulimie kann zu Schwellungen der Ohrspeicheldrüse führen. Dort entstehen dann wie kleine Hamsterbäckchen.
Wenn man das essen wieder herausbricht, durch Selbstausgelöstem brechen, sind meist die Hände sehr trocken und in starken Fällen sogar wund und sehen sehr schlimm aus, da die Magensäure dort drüber läuft und die Haut verätzt.
Außerdem kann der Zahnschmelz geschädigt werden.
Bei Bulimikerinnen bleibt auch oft die Regel aus.
Wege aus der Krankheit / Therapie Möglichkeiten
Die meisten Menschen brauchen sehr viele Jahre um die Krankheit zu überwinden.
Eine Möglichkeit um die Krankheit zu überwinden ist z.B. die ,Psychotherapie’ .
Sie dauert bis zu 120 Std. Bei der ,Psychotherapie’ wird über Probleme gesprochen, die vielleicht ein Teil der Essstörung sein kann. Doch die Probleme werden nicht direkt angesprochen, sondern so, dass die Betroffenen unbewusst darüber sprechen.
Außer der ,Psychotherapie’ gibt es noch die ,Psychoanalyse’ . Sie ist mit bis zu 240 Std. die längste und intensivste Sitzung.
Sie wird zwei- bis dreimal in der Woche durchgeführt.
Um diese aber durchführen zu können, muss der Patient bereit sein, Dinge über seine Kindheit zu erzählen.
Das Wichtigste aber von Therapiemöglichkeiten ist das Gespräch zwischen Therapeut und Patient.
Die Essstörung, die durch ein tiefer liegendes Problem oder Störung vorliegt, tritt dabei erst mal in den Hintergrund.
Aber es gibt auch Therapieformen wie z.B. Körper- und Gestalttherapie.
Diese müssen aber allerdings selbst bezahlt werden.
Die Behandlungen können ambulant oder Stationär durchgeführt werden.
Die ambulante Behandlung würde dann in einer Beratungsstelle für Essstörungen oder Suchterkrankungen stattfinden.
Möglich ist aber auch dieses in einer Selbsthilfegruppe zu versuchen.
Ein anderer Weg wäre Stationär, eventuell auch in einer Tagesklinik.
Wenn man schon sehr tief in der Krankheit drinnen steckt, wird man meistens Stationär behandelt.
Manchmal gibt es auch so starke fälle, die nichts mehr essen, da sie sich vor dem essen ekeln, und auch manchmal sogar nichts mehr trinken.
Diese Patienten bekomme dann eine Sonde, diese führt die entsprechenden Kalorien und Nährungsstoffe in den Körper, die er braucht.
Die Sonde wird durch die Nase in den Magen eingeführt.
Eigene Stellungnahme
Wie schon erwähnt habe ich eine Freundin, die sehr darunter gelitten hat.
Ich finde es schlimm, wenn man in so etwas hineinrutscht.
Es ist schlimm und man trägt für sein Leben lang Schäden mit sich.
Die Magersucht, wie auch die Bulimie kann man meiner Meinung nach nicht 100% heilen.
Sein Leben lang hat man die Erinnerungen in sich drin.
Wenn einem vielleicht wieder etwas Schreckliches im Leben passiert, denkt die Person vielleicht wieder daran, dass sie mit erzwungenem Erbrechen die schrecklichen Gedanken, über die sie nicht reden kann, unterdrücken kann.
Sie/Er versucht erneut durch erzwungenes Erbrechen die Aufmerksamkeit der Freunde und Familie zu gewinnen.
Sogar ich werde mein Leben lang nicht vergessen, wie schlimm es dort in dieser Klinik war und was es für eine schreckliche Zeit für meine Freundin gewesen ist.
Meine Freundin sagte mal zu mir: ,,Nur der Mensch, der dieses alles erlebt hat, weiß wie man sich fühlt und wie man dort reinrutscht’’
Ich weiß es leider auch, da es mir schon mal fast genauso ging.
Doch ich war Gott sei Dank noch nicht richtig reingerutscht, und somit konnte ich Dank Arztgespräch dort wieder herauskommen.
Ich muss auch dazu sagen, dass es zu dieser Zeit war, als auch meine Freundin daran erkrankt war und ich deswegen echt ein Schock fürs Leben bekommen habe.
Ich denke auch, dass mir das etwas geholfen hat dort wieder herauszukommen.
Auch wenn es bei mir noch nicht so schlimm war, dass ich in eine Klinik musste. Ich wünsche dieses Gefühl niemanden!
Es ist zwar eine Erfahrung fürs Leben, dafür eine schreckliche!
Mir hat es auch sehr geholfen, dass ich eine Freundin hatte, die mit mir offen darüber reden konnte, da sie ja selbst daran erkrankt war.
Sie hat mir mal ihren Tagesablauf erzählt, und mir ist klar geworden, dass man in der Klinik wie eingesperrt ist.
Man kann nicht einfach essen, wenn man Hunger hat, sondern bekommt einen Essensplan, dem man folgen muss.
Man darf weder zu wenig noch zu viel essen.
Am Anfang darf man nur mit Begleitung der Klinik raus und wenn sich die Essgewohnheiten verbessert haben und man Etwas zugenommen hat, darf man auch mit den Eltern raus.
Man hat so gut wie keine Freiheit mehr. Die Zimmer werden durchgesucht ob man ein Handy dabei hat usw.…
Ich wünsche dieses Erlebnis keinem und hoffe, dass es keinem mehr passiert, der mir sehr nahe steht, weil auch die Freunde oder Familie des betroffenen sehr stark darunter leiden.
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Anlagen:
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Quellen:
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Eigene Erfahrungen
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Extra Seiten zu diesem Thema+Bücher
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