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Titel: Gottfried Keller Druckversion
Autor: Kartoffelschaf
Note: 13 Punkte
Klasse: 11
Arbeit:
Leben und Werk:

- geb. am 19.Juli 1819 in Zürich in bescheidenen Verhältnissen
- Vater - Hans-Rudolf Keller, Drechslermeister; Mutter - Elisabeth Keller
- 26.04.1822 Geburt von Schwester Regula
- 12.08.1824 Tod des Vaters
- 1825 Besuch der Armenschule "Zum Brunnenturm"
- März 1826 Mutter heiratet Hans Heinrich Wild
- 1831 Übertritt ins Landknabeninstitut
- April 1833 Übertritt in die Kantonale Industrieschule
- 09.07.1834 wird der Industrieschule verwiesen; Ehe der Mutter wird geschieden
- 1834 erstmals der Wunsch Kunstmaler zu werden > Antritt einer Lehre bei Peter Steiger
- 1837/38 Privatunterricht von Aquarellist Rudolph Meyer
- 26.04.1840 Abreise nach München
- 1842 malerisches Hauptwerk "Heroische Landschaft" > Rückkehr nach Zürich
- 2 Liebesaffären (Marie Melos und Luise Richter) beidemale enttäuschend verlaufen
- versuchte sich zufällig als Dichter > schrieb Gedichte, polit. Tageslyrik, Beteiligung an den
2 Freischarenzügen gegen Luzern (Dez.1844 & März 1845)
- endgültige Abwendung von der Kunst = Abkehr von aller Romantik
- Mai 1847 Bekanntschaft mit Luise Richter > gestand ihr seine Liebe, diese blieb jedoch unerwidert
- Okt. 1848 erhielt Stipendium für Studium in Heidelberg > Vorlesungen von Philosophen Ludwig
Feuerbach > Keller davon sehr überwältigt
- 1849 Zuneigung zu Johanna Kapp, die in Ludwig Feuerbach verliebt war
- April 1850 Übersiedlung nach Berlin durch weiteres Stipendium
- 1854 Begegnung mit Betty Tendering (ebenfalls kein Glück mit ihr)
- verkehrte in literarischen Salons von Fanny Lewald und Varnhagen von Enses
- Dez. 1855 Rückkehr nach Zürich
- Kontakte zu Theodor Fischer, Richard Wagner und Gottfreid Semper > fiel in depressive Phase
- Sept. 1861 Wahl zum Staatsschreiber in Zürich > Dichtung verstummte
- 05.02.1864 Tod der Mutter
- Mai 1866 Verlobung mit Luise Scheidegger > Selbstmord am 13. Juli
- 19.07.1869 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Zürich
- schreib ab nun viel, führte jedoch mit Schwester Regula ein abgeschiedens Leben
-1888 Tod von Regula
-1890 wurde bettlägerig
- starb am 15. Juli 1890 in Zürich nach sechsmonatiger Krankheit

Werke:

- 1855 "Der grüne Heinrich" (Roman)
- 1856 "Die Leute von Seldwyla" (Novellensammlung: "Kleider machen Leute", "Die drei
gerechten Kammacher", "Romeo und Julia auf dem Dorfe", ...)
- 1872 "Sieben Legenden" (Erzählungen)
- 1877 "Züricher Novellen"
- 1884 " Das Sinngedicht" (kleinere Novellen in romanartiger Rahmengeschichte)
- 1886 " Martin Salander" (Roman)

Anlagen:
Quellen:


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